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  • Ein Rodel-Nachmittag

    Ein Rodel-Nachmittag

    Eintritt frei

    Mit Live-Musik von Gregor Degasperi – selbst stolzer Besitzer einer Prantner-Rodel aus Absam – an der E-Gitarre (die, wie die Rodel, aus Esche gebaut ist) …

    die kunst derdes rodelns

    1936 konnte man in einer Tiroler Tageszeitung lesen, dass das Rodeln »besonders in Tirol seit Menschengedenken ein Volkssport ist. Seit wann in Tirol gerodelt wird, läßt sich wohl überhaupt nicht feststellen, gibt es doch Gegenden, in denen das ›Böckl‹ schon seit Urväterzeiten als Verkehrsmittel der Bergbauern bekannt ist. Daß das Rodeln so verbreitet ist, hat seinen Grund hauptsächlich darin, daß erstens das erforderliche Gerät nicht übermäßig teuer, sehr dauerhaft und leicht transportabel ist und zweitens überall prächtige Rodelbahnen anzutreffen sind.«

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    Weiters wird argumentiert: »Rodeln ist dreierlei: einmal ein Vergnügen, dann aber eine Notwendigkeit für Menschen, die in Gegenden mit außerordentlichen Höhenunterschieden wohnen, und schließlich nicht zuletzt ein Sport, der genauso ganze Kerle, technisches Können, Mut und Einsatzbereitschaft verlangt, wie jeder andere. … Der Großstädter sieht in ihm nur das kindliche Vergnügen an den sanften Hängen seiner Umgebung, der Gelegenheitsbeobachter aber meint: ›Rodeln ist ja so leicht!‹«

    Dem widersprach massiv schon 30 Jahre zuvor, im Jahr 1906, die Alpen-Zeitung: »Das Rodeln ist eine Kunst wie das Skilaufen und Schlittschuhlaufen. Das ist noch nicht allgemein bekannt, und gewöhnlich stellt man sich das Rodeln einfacher vor, als es tatsächlich ist. Wie eignet sich nun der Rodler die Sicherheit im Fahren an? Er setze sich leicht auf den Schlitten. Den Strick lasse man mit der Zeit ganz weg.«

    Alle weiteren Fragen zum kunstvollen Bau wie zur kunstvollen Nutzung einer Rodel beantworten am 10. März ab 17 Uhr drei Fachmänner – auch anhand spektakulärer Exponate – im Gemeindemuseum Absam. 

  • Von der Schandlahn und anderen Lawinen …

    Von der Schandlahn und anderen Lawinen …

    Im Jahr 1517 ist der »Theuerdank« erschienen, ein Buch, mit dem der Medienkaiser Maximilian seinen Ruhm als »letzter Ritter« in einer aufwändig illustrierten Publikation für die Nachwelt stilisieren wollte. Eines der Abenteuer des Helden Theuerdank führt ihn ins Halltal, wo er auf die Jagd geht. Ein Forschungsprojekt der Universität Wien, wo die Geschichte dieses Bestsellers im Jahr 2016 untersucht worden ist, merkt zum Abenteuer im Halltal an: »Kurioses Detail am Rande: Hier findet sich die erste bekannte Darstellung einer Schneelawine.«

    Ein Hörbild mit einer Serie von Zeitungsartikeln aus dem Jahr 1880 und mit Dr. Peter Höller, Sachverständiger für Lawinenkunde am Bundesforschungszentrum für Wald, Institut für Naturgefahren der Universität Innsbruck.

    Es lesen Rainer Egger und Johann Nikolussi. Musik von Bert Breit.

  • Der Fall Larcher – Tiroler Schul- und Kulturskandal – Teil 1

    Der Fall Larcher – Tiroler Schul- und Kulturskandal – Teil 1

    Podcast

    50 Jahre nach dem ersten großen Tiroler Schul- und Kulturskandal haben Dietmar Larcher – Ehemann von Agnes Larcher – und drei Schülerinnen der Absamer Hauptschulklasse, mit der Agnes Larcher im Juni 1973 »Stallerhof« von Franz Xaver Kroetz lesen und diskutieren wollte, in Interviews vom »Fall Larcher« berichtet.

    Gelesen haben Rainer Egger und Johann Nikolussi.


GemeindeMuseumAbsam
Im alten Kirchenwirt
Walburga-Schindl-Straße 31
A – 6067 Absam

Öffnungszeiten
Freitag 18 – 20 Uhr
Samstag 14 – 17 Uhr
Sonntag 14 – 17 Uhr

Information und Führungen
Matthias Breit 
0 676 / 84 05 32 700
kontakt@absammuseum.at

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Museumsverein Absam
IBAN: AT98 3620 0000 0003 1542 
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